Selbstaufgabe oder Liebe? 3 Schritte für mehr Klarheit

Selbstaufgabe oder Liebe? 3 Schritte für mehr Klarheit

Susanne ist vor einiger Zeit mit Markus eine Partnerschaft eingegangen. Sie hat sich FÜR ihn entschieden, da sie sich in seiner Gegenwart wohl fühlt, sie einige Gemeinsamkeiten haben, schöne Dinge zusammen unternehmen.

Doch nach einiger Zeit merkt sie, dass nicht alles passt…

Die Beziehung funktioniert wunderbar, wenn SIE sich an IHN anpasst. ER macht selten Kompromisse. Und so bekommt sie immer wieder Gedanken des Zweifelns und sie stellt sich Fragen: „Gebe ich mich zu sehr für ihn auf? Passen wir wirklich zusammen? Liebt er mich?“

Gelegentlich spricht Susanne diese Themen an, in der Hoffnung, dass Markus dankbar dafür ist, dass sie sich meist an ihn anpasst und nun selbst auch bereit ist, ihr zuliebe gewisse Kompromisse zu machen.  Dann fällt Susanne aus allen Wolken. Denn seine Reaktion ist meist sehr selbstbewusst – so nach dem Motto: „Du wusstest, worauf Du Dich mit mir einlässt.“ … Keine Spur von Dankbarkeit…

Was tun? Nach langer Zeit hat sie sich wieder für einen Mann geöffnet und war bereit, eine Beziehung einzugehen. War es doch ein Fehler? Was kann sie tun, um mit Markus eine gute Partnerschaft aufzubauen?

Eine Gratwanderung ...

In einer Beziehung ist es wichtig, Kompromisse einzugehen. Beide Partner nähern sich einander und passen sich immer mehr aneinander an. Doch wo ist die Grenze zur Selbstaufgabe, wenn nicht sogar Selbstverleugnung?

Folgende Fragen können helfen, sich ein klares Bild zu machen:

  • Passe nur ich mich an oder gehen wir beide aufeinander zu?
  • Opfere ich mich zu sehr für den anderen auf?
  • Habe ich das Gefühl, dass ich es dem anderen immer Recht machen muss?
  • Ist mir klar, was mir persönlich wichtig ist und lebe ich das in der Beziehung noch? (Hobbies, mit Freunden zusammenkommen, …), gewisse Gewohnheiten (Essen, Tag- und Nachtrhythmus …)
  • Habe ich den Mut, mir genug Freiheit zu nehmen, meine eigenen Dinge zu machen, unabhängig vom Partner/ Partnerin?
  • Traue ich mich, meine eigenen Bedürfnisse und Wünsche klar zu kommunizieren?

Susanne gelingt es eine Zeitlang, ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu verdrängen. Doch ihre unguten Gefühle lassen sich nicht dauerhaft unterdrücken, ihre Unzufriedenheit steigt. Dies zeigt sich in ihrem Verhalten gegenüber Markus. Für diesen überraschend regiert sie nun oft überempfindlich auf „Kleinigkeiten“, ist oft beleidigt, zieht sich zurück oder reagiert etwas aggressiv… Nimmt sie diese Warnsignale wahr und reagiert darauf? Bevor „das Fass überläuft“, hat sie den Mut, mit Markus in Ruhe und konkret über alles zu sprechen.

3 Entscheidungshilfen

  1. Schaffe Dir Klarheit über das, was für Dich wesentlich ist!
    Was sind Deine 3 wichtigsten Werte? Kannst Du sie in Deiner Beziehung leben?
    Inwiefern achtest und respektierst Du Deine Wünsche und Bedürfnisse?
    Steckst Du immer wieder zurück oder hast Du den Mut, diese anzusprechen und in den Alltag zu integrieren?
    Werde Dir auch darüber klar, welchen „Preis“ Du für die Beziehung bezahlst!
  2. Aus welchem Motiv hast Du Dich für die Beziehung entschieden?
    Sei dabei ehrlich zu Dir selbst – was waren die tieferliegenden Motive?
    Beispiele:
    – es ist ein schönes Gefühl gewesen, gebraucht zu werden
    – ich möchte nicht mehr alleine sein
    – ich habe die Tendenz, mich aufzuopfern
    – ich möchte den Mann „retten“, ich sehe, was er besser machen könnte und möchte ihm helfen, dass es ihm besser geht (auch wenn er nicht darum gebeten hat und es anders nicht will).
  3. Wenn wir verliebt sind, sehen wir häufig nur die „Sonnenseiten“ des Partners. Mit der Zeit kommen auch die „Schattenseiten“ mehr durch.

Siehst Du jetzt überwiegend nur noch die negativen Seiten Deines Partners?
Gibt es dabei ein Spiegelbild oder einen bestimmten Lernprozess für Dich? Spiegelt Dir Dein Partner etwas vor, was Du selbst machen solltest bzw. nicht machen solltest?

Eine glückliche Beziehung

Viele haben das Gefühl, es nicht verdient zu haben, eine glückliche Beziehung zu haben.

Um eine glückliche Beziehung führen zu können, ist es ganz entscheidend, sich treu zu bleiben, sich selbst mit all seinen Wünschen und Bedürfnissen zu respektieren und auf sich zu schauen. Viele sind erstaunt, dass die Liebe oft wächst, wenn sie auf sich selbst schauen. Meist ist es eine Frage des Mutes, des Mutes für sich selbst einzustehen!

Ideal ist, wenn sich beide Partner ergänzen und sich gegenseitig motivieren und aufbauen, damit JEDER in seine Größe kommt und diese auch lebt!

Du bist es wert, eine schöne, aufbauende Beziehung zu leben.

Du hast es verdient!

Schaffe mehr Klarheit über das, was Dir wichtig ist und wie Du das Gewünschte immer mehr in Dein Leben ziehen kannst!

Sei Schöpfer Deines Lebens!

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